Sommernachtsfest 2010
Posted on | September 19, 2010 | Kommentare deaktiviert
Sommer, Sonne, See, Seeclub, Spass, Schön – Sommernachtsfest
Für alle die hier weiterlesen möchten.
Pünktlich zum Sommernachtsfest war es da, das schöne Wetter.
Hätten wir es organisieren können, so hätten wir es uns so gewünscht.
Wie immer hatten wir eine spannende Mischung aus Mitgliedern, Senioren, Senatoren und Gästen… der Abend konnte lang werden.
Das hervorragende Team vom Seeclub tat alles um den Event zu einem unvergesslichen Abend zu machen.
Manager/Innen im Wald?
Posted on | August 11, 2010 | Kommentare deaktiviert
NEUER TERMIN: 28. AUGUST 2010
Information und Anmeldung: info@stephanscherrer.ch
Kompenztraining der Jungen Wirtschaftskammer in Kooperation mit dem Verein Naturnetz. Drei Fragen an Stephan Scherrer.
Stephan Scherrer, warum schickt die Junge Wirtschaftskammer Zürich junge ManagerInnen in den Wald?
Aus drei Gründen: Erstens ist ein lebendiges Lernen mit Kopf, Herz und Hand deutlich effektiver und nachhaltiger im Vergleich zu einem trockenen Frontalunterricht. Diese Erkenntnis habe ich immer wieder persönlich erfahren sowie als Coach und Trainer beobachtet und ist heute auch wissenschaftlich breit abgestützt. Zweitens ist ein Outdoor-Workshop aufgrund vieler unvorhersehbarer Faktoren wie z.B. dem Wetter deutlich komplexer und bildet die Realität genauer ab wie ein Seminar in der warmen Stube. Durch die Handlungsorientierung erhalten die Teilnehmenden auch direktes Feedback. Und drittens brauchen wir den Wald wie die Luft zum Atmen. Wir wollen für grössere Zusammenhänge sensibilisieren, in welchen die heutige Wirtschaft eingebettet ist. Mit dem Thema Biodiversität haben wir ein aktuelles Thema aufgegriffen, hat die UNO 2010 doch zum internationalen Jahr der Artenvielfalt erklärt.
Was erwartet die Teilnehmenden genau am Workshop am 26. Juni?
Unser Ziel ist es, ein Training zur Förderung und Entwicklung sozialer Kompetenzen, besonders der Kooperations- und Teamfähigkeit, anzubieten. Soziale Kompetenz wird heute als wichtigste Managerfähigkeit angesehen. Die OECD zählt sie zu den Schlüsselkompetenzen, um persönlichen und gesellschaftlichen Erfolg zu erlangen.
Am Workshop werden wir den Verein Naturnetz bei der Pflege eines sensiblen Naturschutzgebietes unterstützen. Wir werden eine biotopfremde Pflanze bekämpfen, welche einheimische Arten gefährdet. Es wird zwei Gruppen geben, die kompetitiv gegeneinander antreten. Dabei ist wichtig, wer welche Funktion übernimmt und wie die Leadership-Aufgabe gelöst wird. Es werden Beobachter eingesetzt, die anschliessend eine ausführliche Reflexion und Feedbacks an die Teilnehmenden und die Gruppen geben werden.
Abgesehen von Praxistrainings wie diesem, was können junge Unternehmer und Manager in der Jungen Wirtschaftskammer Zürich lernen?
Die JWZ ermöglicht dank Top-Referenten und ausgewählten Firmenbesuchen neue Einblicke in die Wirtschaft. Jedes Mitglied leistet einen aktiven Beitrag in einer Arbeitskommission. Dabei wird darauf geachtet, dass persönliche Kompetenzen weiterentwickelt und gefördert werden. Und last but not least bietet die JWZ ein spannendes Netzwerk, in welchem Mitglieder aus unterschiedlichen Sparten und Berufsgruppen vertreten sind. Allen gemeinsam ist der Wunsch nach aktiver Übernahme von Verantwortung in unserer Gesellschaft.

Stephan Scherrer (36) ist studierter Psychologe und hauptberuflich als Coach und Therapeut tätig. Er ist seit einem Jahr bei der Jungen Wirtschaftskammer Zürich, wo er sich besonders für Soft Skills im Berufsalltag engagiert.
Interessenten und Gäste sind herzlich willkommen. Mitglieder, Interessenten und Gäste sind – auch ohne vorherigen Workshopbesuch – herzlich zum anschliessenden Barbecue eingeladen. Separate Anmeldung erforderlich, ebenfalls auf jwz.ch
Im JWZ-Team “Schlüsselkompetenzen” wirken ausserdem mit: Rebekka Hatzung, Markus Vogt, Ann-Frances Bosshard, Anja Hilgendag. Externe Trainerin: Sandra Dreier
Weiterführende Links:
http://www.verein-naturnetz.ch
http://www.biodiversitaet2010.ch
Die Fragen stellte Gordon Henrik Wollgam
“Durchsetzen, Networking betreiben, Kompetenzen nicht unter den Scheffel stellen – und trotzdem authentisch bleiben”
Posted on | Juni 24, 2010 | Kommentare deaktiviert
Jährlich vergibt der Stadtrat von Zürich seinen Gleichstellungspreis. Bewerben können sich Firmen, Einzelpersonen, Vereine, Institutionen und Gruppierungen, die einen Beitrag zur Gleichstellung von Frau und Mann in der Stadt Zürich leisten. Die Bewerbungsfrist läuft.
Drei Fragen an Melanie Martin, die für die Stadt Zürich den Preis mit betreut.
Q1: Seit zehn Jahren studieren an der Universität Zürich mehr Studentinnen als Studenten. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hat die Limmatstadt eine Stadtpräsidentin. Sind wir dabei, das Ziel Gleichstellung langsam zu erreichen?
Ja und Nein – Einerseits sind durch die konstanten Bemühungen von privaten wie auch staatlichen Akteuren und Akteurinnen, welche sich für die Gleichstellung von Frau und Mann einsetzen, positive Veränderungen erzielt worden. Beispielsweise die gesetzliche Verankerung der Gleichstellung, der Mutterschaftsschutz oder der faktisch gleiche Zugang zu Tertiärbildung für junge Frauen und Männer. Zu behaupten, das Ziel Gleichstellung sei nun erreicht, ist jedoch ein Trugschluss. Denn die gesetzliche Gleichstellung ist mitnichten mit der tatsächlichen Umsetzung der Gleichstellung gleichzusetzen. Einen Blick auf geschlechtlich bedingte Lohnunterschiede, die Abwesenheit von Frauen in Verwaltungsgremien und Kaderpositionen, die geringe Vertretung von Professorinnen an Universitäten sowie das Fehlen eines Vaterschaftsurlaubs zeigt exemplarisch, dass noch viel Arbeit geleistet werden muss, um die tatsächliche Gleichstellung im Alltag zu verankern.
Q2: Welche Hoffnungen und Erwartungen setzen Sie in diesem Jahr in den Gleichstellungspreis der Stadt Zürich?
Wir hoffen, dass in diesem Jahr ein besonders deutliches Zeichen von der Privatwirtschaft für die Gleichstellung von Mann und Frau durch zahlreiche Bewerbungen für den Gleichstellungspreis der Stadt Zürich gesetzt wird. Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben ist Voraussetzung für eine ausgewogenere Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen den Geschlechtern. ArbeitgeberInnen können dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Unternehmen, welche sich für die Gleichstellung einsetzen, nehmen in ihrer Branche eine Vorbildsfunktion ein und präsentieren sich gegenüber ihren Mitarbeitenden wie auch gegen aussen als attraktive ArbeitergeberIn. Es ist der Stadt Zürich ein besonderes Anliegen, das Engagement privater Unternehmen in Bezug auf Gleichstellung einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und zu würdigen. Beispielsweise in den Bereichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gleichstellungsfördernde Personalpolitik und Lohngleichheit. Aus diesem Grund können sich auch private Unternehmen für den Städtischen Gleichstellungspreis anmelden, welcher mit 20’000 Franken dotiert ist. Er würdigt den Einsatz für die Gleichstellung und spornt an, neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen.

Melanie Martin (28), studierte Anglistin und Soziologin, arbeitet zurzeit an der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich und betreut unter anderem das Sekretariat des Gleichstellungspreises.
Q3: Die Schweizer Wirtschaft ist noch immer zum grossen Teil eine Männerdomäne. Ihr Rat an junge Managerinnen, um heute erfolgreich zu sein?
Unser Rat an junge Managerinnen unterscheidet sich nicht von anderen Persönlichkeits- oder Laufbahnberatungen: durchsetzen, Networking betreiben, Kompetenzen nicht unter den Scheffel stellen und trotzdem authentisch bleiben. Vordergründig geht es jedoch nicht nur darum, individuelles Erfolgs-Coaching zu betreiben, sondern vor allem auch strukturelle Probleme anzugehen, welche eine Gleichstellung im Wirtschaftssektor nach wie vor verhindern. Bereiche wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Personalpolitik, Lohn, Verteilung von unbezahlter und bezahlter Arbeit und Geschlechterstereotypen sind hierbei zentral. Deshalb ermutigen wir Unternehmen aller Grössen und Branchen, welche in der Stadt Zürich angesiedelt sind und sich in einem oder mehreren dieser Bereiche um Gleichstellung bemühen, eine Bewerbung für den Gleichstellungspreis einzureichen.
Weitere Informationen zum Gleichstellungspreis und dem Bewerbungsverfahren finden Sie auf der Website der Stadt Zürich unter: www.stadt-zuerich.ch/gleichstellungspreis.
Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 16. Juli 2010.
Interview: Gordon Henrik Wollgam
“Wir wollen die Plattform für junge Manager und Unternehmer in Zürich sein”
Posted on | Februar 24, 2010 | Kommentare deaktiviert
Drei Fragen an Philipp C. Müller, Präsident der Jungen Wirtschaftskammer Zürich 2010

"Erfahrungsaustausch und Netzwerke", Philipp C. Müller, Präsident der Jungen Wirtschaftskammer Zürich 2010
Philipp Müller, herzlichen Glückwunsch zur Wahl als Präsident der Jungen Wirschaftskammer Zürich. Was hat sich die Organisation für 2010 vorgenommen?
Wir wollen die Plattform für junge Manager und Unternehmer in Zürich sein und Zugang zu Wissen, Erfahrungsaustausch und Netzwerken bieten. Ein hochklassiges Programm an Referaten (unsere Belvoir-Serie), Projekten und weiteren Anlässen bieten Einblicke in Geschäftsmodelle und Unternehmerkarrieren, die anderswo nur schwer zugänglich sind. Wir fördern auch das Verständnis und engagieren uns für soziales und nachhaltiges Engagement in Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Wirtschaftskammer engagiert sich für junges Unternehmertum in Zürich. Verglichen mit anderen Standorten, was kann das Weltdorf an der Limmat jungen Managern und Unternehmern bieten?
Die geringe Grösse als Vorteil nutzen; man kann gut Netzwerke aufbauen. Der IT Spezialist kommt hier z.B. schneller mit jemandem aus der Kreativbranche in Kontakt als anderswo. Entsprechend positive Effekte für Innovation und Vernetzung. Berge, See, Verkehrsanbindung: Zürich bietet nicht nur als Wirtschaftsstandort gute Chancen, sondern auch erstklassige Lebensqualität. > Sollte als Standortfaktor nicht unterschätzt werden.
Das Jahresmotto der Jungen Wirtschaftskammer lautet: Unternehmerisch denken, unternehmerisch handeln. Ist Unternehmertum das Rezept für den Ausweg aus der Wirtschaftskrise?
Ja, wenn es verstanden und gelebt wird als das Erkennen und Nutzen von Chancen, das Mobilisieren von Ressourcen und das kontrollierte Eingehen von Risiken. Heute ist jeder Unternehmer in eigener Sache oder als Mitarbeiter für eine Organisation. Herausforderungen pro-aktiv anzugehen ist der Schlüssel, ein Ziel kontinuierlich zu verfolgen und sich den Gegebenheiten anzupassen bringen den Erfolg. Das sind alles Werte, die Unternehmer und unternehmerisch denkende Angestellte aufweisen.
Fragen: Gordon Henrik Wollgam
Jahresthema 2010 – unternehmerisch denken, unternehmerisch HANDELN
Posted on | Februar 5, 2010 | Kommentare deaktiviert
Unternehmerisches Handeln ist der Treiber einer aktiven Wirtschaft sowie Voraussetzung für florierende Unternehmen und eine nachhaltige Wertschöpfung. Unternehmerisch erfolgreich zu sein setzt voraus, die Grundprinzipien und Verhaltensweisen zu kennen und zu verstehen, welche zum Erfolg führen. Nur so können wir sie erfolgreich anwenden. Dies gilt sowohl für Unternehmer/-innen wie auch für Angestellte gleichermassen.
Unternehmertum und nachhaltige Wertschöpfung beinhalten, knapp ausgedrückt, die folgenden vier Grundpfeiler:
- Chancen entdecken – mit Geschäftssinn nach Möglichkeiten und Potenzialen suchen in Markt, Technologie und Mitarbeitern, um Ziele setzten und diese erreichen zu können
- Erschliessen und Nutzen von Ressourcen – Mittel und Wege finden, eine Geschäftsidee umsetzen; sei es personell, finanziell oder politisch
- Tragen von Risiken – Risiken analysieren, bedacht eingehen und bewirtschaften
- Durchsetzen von Innovationen – Produkte und Märkte beeinflussen, neue Geschäftsideen entwickeln
Im kommenden Vereinsjahr werden wir die folgend aufgeführten Dimensionen und Ausprägungen des unternehmerischen Denkens und Handelns zu ergründen versuchen.
Im klassischen Unternehmertum, oder Entrepreneurship, möchten wir das Führen von Unternehmen und Organisationen beleuchten, d.h. Elemente einer erfolgreichen Unternehmensführung erkennen.
Der ebenso bekannte Begriff des Entrepreneurial Leadership ist uns ein weiteres Anliegen, d.h. Führungsstil und Führungsverantwortung innerhalb von Unternehmen, Abteilungen und Teams, oder aber auch in der Fachverantwortung.
Hier lässt sich die Brücke schlagen zum Intrapreneurship, dem eigenverantwortlichen Handeln aller Mitwirkenden in einer Organisation, wobei von allen Beteiligten gefordert wird, sich aktiv an der Gestaltung der Unternehmensaktivitäten zu beteiligen und zum Geschäftserfolg beizutragen.
Auf der gesellschaftlichen Ebene ist das Social Entrepreneurship in den letzten Jahren stark ins Rampenlicht gerückt – wir thematisieren ebenfalls Unternehmen, die es schaffen nachhaltig profitabel zu wirken und gleichzeitig Gesellschaft und Umwelt zu berücksichtigen und gerecht zu werden.
Diese verschiedenen Facetten unternehmerischen Denkens und Handelns rücken wir im 2010 in unseren Fokus und thematisieren sie in unseren Referaten und Firmenbesichtigungen.
Ich freue mich auf ein spannendes Vereinsjahr und heisse Sie zu unseren Referaten und gesellschaftlichen Anlässen herzlich willkommen.
Philipp Müller
Präsident 2010
Weitere Informationen zur Jungen Wirtschaftskammer und unseren aktuellen Event-Kalender für das Jahr 2010 finden Sie unter www.jwz.ch




